LLT-Artikel 2023


Amtsblatt Wo. 30


Superlative Personalausstattung in den Tammer Kitas -
Contra Elternbeiträgen


Wiederholt hat die LLT aufgrund der immens steigenden Kosten in den Kinderbetreuungseinrichtungen darauf gepocht, diese nicht nur über die Erhöhung
der Elternbeiträge zu generieren, sondern interne Regulierungen zu priorisieren.

Bereits seit vielen Jahren erreichen die Tammer Elternbeiträge für die Kinderbetreuung kaum die Hälfte des vom KVJS (Kommunalverband für Jugend
und Soziales) vorgegebenen Deckungsgrades von 20 %. Das heißt von den ca. 8 Millionen Personalkosten, die derzeit für die Kinderbetreuung
aufgewendet werden müssen, werden 90 % von allen Steuerzahlern und ca. 10 % durch die Elternbeiträge gedeckt.
Hierbei muss bemerkt werden, dass bei diesen 20% Deckungsbeitrag nur die Personalkosten der Kinderbetreuung berücksichtigt sind. Alle weiteren
Kosten (Investitionen, Neu- und Umbauten, Renovierungen, Ausstattungen , Pflege etc.)gehen zu Lasten aller Steuerzahler.

Seit Jahren wird dieses Ungleichgewicht alljährlich von der Kommunalaufsicht angemahnt, leider ohne Erfolg.
In einer vor mehr als 2 Jahren in Auftrag gegebenen Organisationsuntersuchung wurden im dazu erstellten Organisationsgutachten mehrere Vorschläge
zur Optimierung vorgelegt: Optimierung der Öffnungszeiten, der Randzeiten, der Platzauslastung und des Personaleinsatzes.
Diese genannten Optimierungsvorschläge haben in der Zwischenzeit keinen erkennbaren Niederschlag gefunden, vielmehr wurde die Personaldecke weiter
ausgebaut.

Laut KVJS - Schlüssel hätte Tamm im Kitabereich einen Personalschlüssel von 66,83 VZÄ (Vollzeitarbeitskräfte) incl. Leitungszeit,
Vor- und Nachbereitung,32 Urlaubstagen und 26 Schließtagen.
Dem setzt Tamm einen Personalschlüssel von 75,79 VZÄ gegenüber, das bedeutet ca. 10 Vollzeitstellen mehr als durch den KVJS vorgegeben wird, ergänzt
wird dieser Personalstand nochmals um 4,5 VZÄ ( = 15 Personen x 30% Stellen) PIAs und APs, hinzu kommt ein weiteres Plus von FSJlern ( Menschen,
die ein freiwilliges soziales Jahr absolviere) und Integrationkräfte.


Personalausstattungen dieser Art und nicht vorgenommene Optimierungen führen unweigerlich zu sehr hohen Ausgaben.
Übersichten aus Nachbarkommunen zeigen, dass diese bei sehr guter Betreuungsqualität und optimierten Bedingungen auf der Basis des KVJS - Schlüssels
zur Zufriedenheit - sogar mit bundesweiten Auszeichnungen - arbeiten können.
Warum sollte das in Tamm nicht gelingen und dabei das Budget der Verwaltung und der Eltern erheblich schonen?

Amtsblatt Wo. 26


40. Tammer Fleckafeschtumzug - der LLT-Ortsverein war auch wieder mit dabei!
Bei strahlend wolkenlosem Himmel marschierten auch in diesem Jahr unsere im klassischen LLT-Orange gekleideten Vereinsmitglieder als Teil des Festumzugs
von der oberen Kelterstraße in Richtung Rathausplatz. Bestückt mit einem bunten Mix aus verschiedenster Kamelle wurden unsere LLT´ler besonders von
den Kindern sehnsüchtig erwartet und begeisternd empfangen.



Begleitet wurde unser Verein wieder von zwei toll restaurierten und festlich mit Blumen geschmückten historischen Schleppern aus dem Fuhrpark
unseres LLT-Mitglieds Werner Danner.




Die "Liste Lebenswertes Tamm" freut sich, ein Teil des traditionellen Fleckafestumzugs gewesen sein zu dürfen!


LLT sagt NEIN zu weiteren Erhöhungen - ohne Optimierungen!

Die Elternbeiträge in Tammer KITAS sind hoch!

Die Elternbeiträge, die seitens der Stadt Tamm erhoben werden, sind im Vergleich zu den umliegenden Kommunen im oberen Drittel der Beitragsskalen,
obwohl seit ca. 2 ½ Jahren keine Beitragserhöhungen, wohl aber Personalkostenerhöhungen durchgeführt wurden.

Die Elternbeiträge sollen lt. KVJS 20% der entstehenden Kosten in Kitas decken, in Tamm liegt dieser Deckungsgrad seit Jahren zwischen 8 - 10%,
derzeit bei 11,3 %.


Seit vielen Jahren wird dies seitens der Kommunalaufsicht alljährlich im Brief des Landrates angemahnt und in Zeiten knapper Kassen steigt der Handlungsdruck.
Wir von der LLT sind seit 2017 sowohl schriftlich als auch mit mündlichen Aussagen, mit Artikeln im Amtsblatt und in den Gremien bemüht, hier eine
verträgliche Lösung zur Beitragsgestaltung zum Wohle der Eltern zu fordern.

Es ist völlig undenkbar, die Elternbeiträge in der Weise zu erhöhen, dass wir bei der derzeitig geltenden Struktur auf einen vom
KVJS (Kommunalverband für Jugend und Soziales in Baden-Württemberg) geforderten Deckungsbeitrag durch Elternbeiträge von 20% kommen können,
denn dies würde bei der geltenden Betreuungssituation eine Verdoppelung der heutigen Beitragssätze bedeuten.

Demzufolge müssen die Stellschrauben an anderer Stelle gefunden werden.

Seitens der Verwaltung wurde im Jahr 2021 eine Verbesserung der Ausgabensituation in Aussicht gestellt, mit dem Hinweis auf die laufende
Organisationsuntersuchung.

Das Ergebnis dieser Untersuchung mit vielen Optimierungspunkten wurde uns vorgestellt und in der Zwischenzeit konnten Punkte daraus in der
Klausursitzung im Februar d.J. besprochen werden.
Die seitens der Stadtverwaltung sehr gut aufgearbeitete Dokumentation der Organisationsuntersuchung wurde außer in der Klausursitzung in
keinem weiteren Gremium besprochen. Wir von der LLT sehen hier noch einen erheblichen Handlungsbedarf, um zu einer für alle Seiten verträglichen
Lösung kommen zu können.



Amtsblatt Wo. 22

Nahezu 25 Jahre Dienst als Gemeinderat der Stadt Tamm und viele Jahre Dienst als 1. stellvertretender Bürgermeister.
Eine lange Ehrenamtszeit ging für Herrn Dr. Richter am 15. Mai 2023 zu Ende.

In seiner langjährigen ehrenamtlichen Tätigkeit hat sich Herr Dr. Richter auf unterschiedliche Gremiumsmitglieder und in verschiedensten
Bereichen zuvorkommend und engagiert eingestellt. Unzählige Sitzungen, Themen verschiedenster Art wurden eingebracht, diskutiert und abgewogen,
vieles konnte zu einer guten und ausgewogenen Realisierung gebracht werden.

Wir - die LLT-Fraktion - möchten Herrn Dr. Richter für seine Offenheit und für ein jederzeit konstruktives Miteinander danken und ihm
für die Zukunft zusammen mit seiner Frau Renate viel Reisefreude, Familienfreude und eine gute Gesundheit wünschen.


Ausgabedatum: Freitag, 25. Mai 2023



Amtsblatt Woche 21

Grundschule Hohenstange - Umzug - Abbruch - Neubau


Der Umzug von der "alten Schule" in die Container ist geschafft - der Abbruch und der Schulhausneubau muss vollzogen werden. Gebäudeschäden,
die von Baufachleuten in Augenschein genommen wurden ergaben, dass eine Renovierung des ehemaligen Schulgebäudes nicht mehr zielführend und
kosteneinsparend sein kann, so dass es unumgänglich geworden war, dass ein Neubau geplant werde musste.
Da die neue Schule an gleichem Ort wieder aufgebaut werden muss, war der Aufbau einer Containerschule zwingend notwendig, um einen geordneten
Schulbetrieb aufrecht erhalten zu können.


Die Containerschule steht und unter Mitwirkung vieler helfender Hände konnte der komplette Umzug zügig bewältigt werden, so dass die Kinder
für die gesamte Bauzeit in einer guten Atmosphäre unterrichtet werden können.
In unmittelbarer Nähe hat der Abbruch der "alten Schule" samt dem orangefarbenen Vordach bereits begonnen und kann zügig durchgeführt werden.
Für viele Kinder und auch für LehrerInnen und für Eltern geht eine Ära zu Ende.
Wir hoffen, dass der Neubau zügig vorangebracht werden kann und zu einem guten Erfolg führen wird.







Neubaugebiet Calwer Straße - Der Spatenstich ist getätigt - die Erdarbeiten haben begonnen.

Foto Spatenstich






Viele zeitaufwendige Planungsarbeiten mussten erledigt werden, bevor der Spatenstich für das Neubaugebiet Calwer Strasse erfolgen konnte.
Doch auch diese Aktionen gehören in der Zwischenzeit der Vergangenheit an. Die Erdarbeiten haben begonnen, der Oberboden ist abgetragen
und die Rohre für das Nahwärmenetz liegen zur Weiterverarbeitung bereit. Die entsprechende Heizzentrale muss erstellt werden, so dass
Zug um Zug mit der Verwirklichung dieses Neubaugebietes begonnen werden kann.

Trotz vieler Veränderungen weltweit - die auch wir hier in Tamm zu spüren bekommen - hoffen wir, dass dieses Gebiet in eine positive
Bauphase gehen kann.

„Grüne Landesregierung“ – will Naherholungsgebiet aufheben!

Grünzug zwischen Tamm und Asperg auf Ludwigsburger Markung!

Nicht mit uns, der LLT – Liste Lebenswertes Tamm – wir sagen NEIN!


Die Naherholungsflächen in Tamm und Asperg sind in unserem Ballungsraum eine Rarität und sind zum Freiraumschutz im Regionalplan
des Büros Kölz von 2011 auch als Gestaltungsraum innerhalb des Regionalplanerischen Rahmens „als Grünzug/Grünzäsur“ festgeschrieben
worden. Nach dem Plan der Landesregierung und ganz entgegen früheren Bekundungen soll dieses Gebiet nun umgewidmet und die Grünzäsur
aufgehoben werden. Dabei ist zu beachten, dass in diesem Gebiet, das auf Ludwigsburger Markung liegt, keinerlei Infrastruktur für eine
Wohnbebauung vorhanden ist und auch keinerlei Anbindung an die Stadt Ludwigsburg gegeben ist.

Auch wir als LLT – "Liste Lebenswertes Tamm" - haben vom Vorhaben der Landesregierung erst aus der Presse erfahren, dass im Grünzug
Schanzäcker eine Landeserstaufnahmestelle LEA für 1.000 bis 1.200 Flüchtlinge vorwiegend aus Afghanistan und Syrien gebaut werden
soll. Verwunderung und Ärger sind zu gering gegriffen, um ein derartiges Vorgehen seitens des Landes zu benennen.
Der Grünzug Schanzäcker – ein Naherholungsgebiet für tausende hier lebender Bürgerinnen und Bürger und außerdem ein in Teilen
landwirtschaftlich genutztesGebiet, dient als Korridor der Frischluftschneise von Tamm und Asperg, dies ist auch im Verband der
Region Stuttgart so festgehalten. Der Versiegelung einer solchen unerschlossenen Fläche kann vor dem Hintergrund der herrschenden
Klimasituation ebenfalls keinerlei Verständnis entgegengebracht werden.

Oftmals hat in den vergangenen 20 Jahren das Gebiet Schanzäcker für große Unruhe in der Bevölkerung von Tamm und Asperg gesorgt, sei es,
dass das Gewerbegebiet Lehenfeld dorthin erweitert werden sollte oder dass Speditionen in diesem Gebiet angesiedelt werden sollten.

Bisher ist es durch unterschiedliche Aktionen – auch durch erhebliche Bürgerproteste - gelungen, dass diesem unverständlichen Handeln,
sei dies vom Land oder von der Stadt Ludwigsburg, befürworteten Vorgehen Einhalt geboten werden konnte. In einer durch die Flüchtlings-
problematik aufgeheizten Situation trägt ein Vorgehen, wie dies jetzt vom Land und von der Stadt Ludwigsburg praktiziert wird keineswegs
zu einem ausgeglichenen Miteinander bei. Tamm hat in der Vergangenheit seit Jahren daran gearbeitet, dass Menschen die Zuflucht suchen
und einer Aufnahme bedürfen menschenwürdig untergebracht werden konnten. All das ist unter großem finanziellen kommunalen Einsatz und
bürgerschaftlichem Engagement passiert. Mit den Bürgern und nicht gegen die Bürger.

Die seit 2015 bestehende Landeserstaufnahmestelle (LEA) in Ellwangen war in den vergangenen Jahren oftmals Gegenstand in der überregionalen
Presse. Sicherlich wurden viele Steuergelder des Landes und der dortigen Kommune verbaut und für Personal- und Betriebskosten aufgewendet,
um eine geordnete Existenz derbestehenden Einrichtung zu gewährleisten. Diese gesamte Einrichtung soll laut Pressemitteilungen nun dem Wohnbau
der Stadt Ellwangen weichen und an anderer Stelle neu aufgebaut werden.
„Eine neue kleine Stadt in einem unerschlossenen Gebiet, dem

- Naherholungsgebiet Schanzäcker –

soll mit zu errichtender Schule und Kita hier aufgebaut werden!“

So lautet die Pressemitteilung in der Ludwigsburger Kreiszeitung.
Auch eine so geartete positive Darstellung, kann keineswegs über Problematiken, und den damit im Zusammenhang stehenden Beeinträchtigungen
der direkt betroffenen Menschen in Tamm und Asperg hinweg täuschen. Erst recht gibt es keinen vernünftigen Grund Ängste, Befürchtungen
und emotionale Einschätzungen der Menschen vor Ort klein zu reden.







Mehr als 3 Jahrzehnte im Tammer Gemeinderat


Nach 33 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit im Tammer Gemeinderat - heute Stadtrat - verabschiedet sich Adolf Bommer aus diesem Gremium.
In dieser langjährigen Tätigkeit musste und konnte sich Herr Bommer auf unterschiedliche Persönlichkeiten von Bürgermeistern, auf unterschiedliche
Gemeinderatsgremien und auf unterschiedliche Kollegen in der eigenen Partei einstellen.
Große Veränderungen, Entscheidungen und Neuausrichtungen mussten in dieser langen Zeit getroffen und verantwortet werden. Diese waren oftmals
von zähem Ringen, von langwierigen Diskussionen aber seinerseits auch immer von einem konstruktiven Miteinander geprägt. Dabei musste das Wohl
der Kommune im Vordergrund gesehen werden.
Wir von der LLT- Fraktion bedanken uns bei Herrn Bommer für sein Tun und wünschen Ihm für seinen "ehrenamtlichen Ruhestand" viel Glück, Gesundheit
und Freude; das Private ist nicht mehr an Sitzungspläne gebunden.

LLT-Fraktionssitzung

Zur ersten öffentlichen Fraktionssitzung in 2023 trafen sich vergangenen Dienstag unsere vier Gemeinderäte der Liste Lebenswertes Tamm mit Bürgerinnen
und Bürgern unserer Stadt im Untergeschoss des Rathauses. Zu Gast in dieser Sitzung, Marc-André Meyle, Stellvertretender Feuerwehrkommandant der Stadt Tamm.


Mit einem informativen Vortrag zu Beginn gab Herr Meyle einen kurzen Einblick in die tägliche Arbeit unserer Feuerwehr und wies auf aktuelle
und zukünftige Herausforderungen in diesem Zusammenhang hin. Nach einer sehr konstruktiven Diskussion bezüglich des neuen Feuerwehr Gerätehauses
in der "Kirschenau" wurden weiter die verschiedenen Tagesordnungspunkte der darauffolgenden Gemeinderatssitzung sowie alle Themen und Fragen,
die den anwesenden Mitbürgern von Interesse waren, besprochen.









Neujahrsgrüsse unserer LLT - Liste lebenswertes Tamm e.V.



Liebe Tammerinnen, liebe Tammer,

ein großer Sprung ist geschafft, das Jahr 2022 ist Vergangenheit und das noch junge Jahr 2023 liegt vor uns.

Es wird für uns alle viele Überraschungen bereithalten, Erwartetes oder Unerwartetes wird geschehen,

neue Perspektiven werden sich auftun und manche Dinge werden sich verändern.





Lassen Sie uns gemeinsam das Jahr 2023 nutzen, um unsere noch junge Stadt Tamm für eine erfolgreiche Zukunft

zu gestalten. Gerne stellen wir uns dieser Verantwortung, bringen Sie in den öffentlichen LLT-Fraktionssitzungen

Ihre persönliche Meinung und Ihre eigenen Vorstellungen zu Tamm mit ein. Wir zählen auf Sie!


Wir wünschen Ihnen und uns allen einen guten Weg durch dieses vor uns liegende Jahr 2023.

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